Dreikönigstreffen 2015

10. Januar 2015 | Kommunalpolitik

Kirchzell. Beim traditionellen Dreikönigstreffen der SPD Ortsvereine Amorbach, Kirchzell, Schneeberg und Weilbach sprach im Jahr 2015 Landrat Jens Marco Scherf.

Karl Heinz Klingenmeier begrüßte als Ortsvereinsvorsitzender von Kirchzell die Anwesenden. Er hob die lange Tradition des „Familientreffens“ der Sozialdemokratie im bayerischen Odenwald hervor und bedanke bei den Teilnehmern aus dem ganzen Landkreis Miltenberg für ihr Kommen.

Der Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel sprach in seinen Grußworten die Bilanz der Großen Koalition in ihrem ersten Jahr an. Dabei haben sich die Sozialdemokraten hervorgetan: „Die wesentlichen Gesetze und Initiativen sind alle von den sozialdemokratischen Ministern ausgegangen. Dabei habe man einen großen Teil der Punkte aus dem Koalitionsvertrag erfüllt. Beispielhaft nannte er den Mindestlohn als Grundlage für eine gerechte Entlohnung“. Dies werten auch die Anwesenden als Erfolg. Aber man wolle sich nicht nur im Erfüllen der Koalitionsvertrages ergehen, auch bei den immer neu aufkommenden Herausforderungen werden die SPD das Heft des Handels in die Hand nehmen und nach Lösungen suchen.

Im Anschluss sprach Philipp Seibert, neuer Juso Kreisvorsitzender seine Grußworte und bat um die Unterstützung der Genossen bei der Jugendarbeit der Jusos: Wir wollen mit neuen Ideen der jungen Generation dem Kreisverband und dem Landkreis frische Impulse geben“, betonte Philipp Seibert das Anliegen der Jusos. Als Hauptredner war Jens Marco Scherf geladen. Der neue Landrat zog eine kleine Bilanz des ersten Jahres. Dank sprach Scherf den anwesenden Genossen für ihre Solidarität und Unterstützung aus. Mit Blick auf die Verwerfungen des Jahres 2014 in der ganzen Welt dankte er allen Bürgern des Landkreises für ihre Solidarität Asylsuchenden gegenüber. Die positive Grundstimmung und Hilfsbereitschaft im Landkreis könne man nur hervorheben. Besonderen Dank gelte hier den Bürgermeistern und vielen ehrenamtlich engagierten Menschen sowie der Asylsozialberatung der Caritas im Landkreis, die im Stillen und ohne großes Aufhebens Lösungen fänden, um die Asylsuchenden gut zu versorgen und ihnen Perspektiven zu bieten. Scherf betonte, welches Glück man habe, so lange in Frieden, Freiheit und Demokratie zu leben. Andere hätten nicht dieses Glück und litten unter Not, Krieg, Vertreibung und Diktaturen.

Nach einem Blick in die Welt kehrte Scherf zu den kommunalen Herausforderungen im Landkreis zurück: „Die neue offenere Diskussionenskultur und transparentere Entscheidungsprozesse werten den Kreistag erheblich auf.“ Für diesen Politikstil stehe Scherf und er wolle diesen auch fortführen. Die Arbeit des Kreistages hätten so auch neue Ergebnisse gebracht, wie die Entscheidung für einen Wertstoffhof im südlichen Landkreis. Genauso ergebnisoffen und sachorientiert möchte Scherf über die Kommunalisierung der Abfallentsorgung diskutieren. Zudem wird jedes neu ergebnisoffen über das Spannungsverhältnis einer soliden Haushaltsführung und den notwendigen Investitionen besonders in die Schulen des Landkreises geben müssen. Besonderes Augenmerk legt Scherf auf die Bildung – neben den anstehenden Investitionen wird im Rahmen der „Bildungsregion“ die Qualität und Vernetzung der Bildungsangebote im Mittelpunkt stehen. Das gute Miteinander von Landrat und allen Bürgermeistern bezeichnete Scherf als Gewinn für den Landkreis: „Wir arbeiten für die Gemeinden und den Landkreis, da spielen Parteiinteressen keine Rolle!“, hob der Landrat hervor. Mit Blick auf die Entwicklung in gesundheitspolitischen Fragen, dem Nahverkehr und der Bildung erinnerte an einen Ausspruch von Mahatma Ghandi: „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun!“

In diesem Sinne nahm Scherf die Anwesenden in die Pflicht. „Tun wir es – werden wir unserer Verantwortung gemeinsam gerecht!“

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